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 Betreff des Beitrags: 4.09 The Gathering
BeitragVerfasst: Sa 3. Sep 2011, 10:28 
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Inhalt:
Die Story macht einen Sprung von zwei Monaten.
Gwen bricht auf brachiale Weise in eine Apotheke ein - zum Arzt zu gehen traut sich niemand mehr, denn man könnte ja kritisch eingestuft werden. Sie stielt dort Medikamente, die sie offenbar in der Nachbarschaft verkauft - regelrecht dealermäßig. Der Vater ist im Keller des Hauses versteckt, denn inzwischen sind die Camps so etabliert, dass es obendrein eine spezielle Truppe von Polizei und Beamten gibt, die damit beauftragt sind, Kategorie 1-Menschen, die von ihren Angehörigen versteckt werden, zu finden und abzuholen.
Von der anderen Straßenseite aus, sind Gwen & Co unter Beobachtung durch das CIA.
Gwen kann bei einer regelrechten Razzia gerade eben noch verhindern, dass ihr Dad gefunden wird, weil er wirklich gut versteckt ist.
Rex hat derweil im Hauptquartier der CIA alle möglichen Schlüsse ziehen können über die drei Familien, ihre Kontakte, ihre Ursprünge und wann und wie sie ihre Spuren verwischt haben - und obendrein wo man sie heute eventuell finden kann.
Er findet heraus, dass in diversen Urban-Legends Teile zu finden sind, die darauf hindeuten, dass die ursprünglichen Verbreiter dieser Geschichten damals in dem Keller waren, als Jack wieder und wieder getötet wurden.
Die Doppelagentin verhindert, dass ein DNA-Test von Blut auf einer alten Mordwaffe weitere Schlüsse zulässt, indem sie die Waffe an jemanden für den Test geben lässt, der ebenfalls zu der Dreiecks-Truppe gehört.
Esther hat Jack nach Schottland gebracht und dort erfolgreich gepflegt.
Oswald Danes schleicht sich bei Gwen und Rhys ein und presst ein Treffen mit Jack aus ihnen heraus.
Der Beobachter auf der anderen Straßenseite wird ausgeschaltet und das Team Jack, Esther, Gwen und Rhys ist wieder beisammen - mit der ungewollten Ergänzung von Oswald.
Eine erneute Razzia in Gwens Haus bewirkt, dass ihr Vater nun doch mitgenommen wird, ohne dass Gwen es verhindern kann. Sie schwört Rache.
Durch diverse Hinweise finden sie heraus, dass das "Blessing" sowohl in Shanghai als auch in Buenos Aires zu finden ist und offenbar diese beiden Punkte mitten durch den Erdball hindurch miteinander verbindet (was man im Phicorps-Logo schematisch dargestellt wiederfindet).
Kitzinger wird derweil "befördert" - mit einem neuen Namen versehen und nach Shanghai geschickt, wo sie für die Dreiecksleute arbeiten soll - aber erst einmal dem Blessing gegenüber gestellt wird.
Das Blessing ist offenbar ein ausserirdisches Artefakt, dass den gesamten Globus duchzieht und in Menschen bewirkt, dass sie sich selbst "erkennen" (?) was mancher nicht erträgt und sich deshalb umbringt.
In Shanghai angekommen stellen Oswald, Gwen und Jack fest, dass Jacks Blut von dem Blessing wortwörtlich "angezogen" wird - was erklärt, warum es Jack in Shanghai immer schlechter geht.

# # # # # #

Meine Meinung zur Folge:

HAMMER!!!!! 10 von 10 möglichen Punkten von Nick und mir!
Das war Torchwood, das war spannend, das war berührend, das war das Team, das war das alte Feeling, das war einfach .... yey!!!!
Boah, was für eine tolle Episode!
Rex hat Intelligenztropfen geschluckt und angefangen nachzudenken!!! Esther hat Jack nach Schottland gebracht und versorgt! (süß der Ausspruch "noch weiter nach Norden geht nicht"), Jack ist wieder halbwegs geheilt und Esther fügt sich richtig gut ins Team ein.
Die Sache mit Gwens Vater ist grausam - aber man konnte gut erkennen, dass da jetzt wirklich nichts mehr zu machen war. Danes plötzlich in Gwens Haus - GRUSEL!!!! Ich habe Rhys Reaktionen auf Danes geliebt! Das wirkte durch die Reihe so irre echt - puh...
Und jetzt haben wir endlich auch mal was zu sehen bekommen! Das Blessing ist ... cool!
Zum ersten Mal hat mir sogar die Kitzinger gefallen, weil sie WIRKLICH nervös und ängstlich wirkte, als ihr klar wurde, dass sie jetzt was zu sehen bekommt, das mächtig, mächtig groß ist (in diesem konkreten Fall sogar zweideutig gemeint).
Dass das Phicorp Logo zeigt, was das Blessing ist, bzw. dass es eine Skizze davon ist, ist ... witzig *g*
Klasse, dass ausgerechnet Ryhs mit dem Ball den Zusammenhang zwischen Buenos Aires und Shanghai rausgbekommen hat.
Und ich fand es total lustig, dass Rex die Umarmung von Esther als "hugging-shit" bezeichnet - und dass Esther inzwischen so selbstbewusst ist, dass sie einfach nur grinst und ihm ein Küsschen gibt.
Die junge Dame ist echt in der Staffel gewachsen - ich hoffe, dass sie sie überlebt!!!
Wow - ich bin immer noch total begeistert!

... auch weil Jack wieder unverschämt gut ausgesehen hat!!!! :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: 4.09 The Gathering
BeitragVerfasst: Sa 3. Sep 2011, 11:47 
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Wie sagt man so schön: Ich schließe mich vollinhaltlich meinem Vorredner an. :mrgreen:

Wow, war das spannend! Durchweg durchdacht und fesselnd bis zur letzten Minute. Mehr kommt jetzt von mir erst mal nicht. Muss das verdauen und auf jeden Fall heute Abend noch mal in Ruhe anschauen.

Natürlich kann ich mir´s auch nicht verkneifen. :mrgreen: Jack sah wirklich zum Anknabbern aus. :sabber

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Danke Herr Duck!


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 Betreff des Beitrags: Re: 4.09 The Gathering
BeitragVerfasst: Sa 3. Sep 2011, 12:37 
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Ich fange jetzt mal ganz böse an: wie schnell wird man dankbar für ein bisschen "richtiges Torchwood"… :mrgreen: Hurra, es es geht vorwärts, und das Blessing ist tatsächlich ein Phänomen, das eher zu Torchwood als zum CIA passt!

Allerdings kommt bei mir auch diese Folge nicht ungeschoren davon, denn die plotholes und Merkwürdigkeiten haben teilweise ein Ausmaß, das mit der Verbindung zwischen Buenos Aires und Shanghai mithalten kann.

Oswald Danes z.B... warum nimmt man den mit, abgesehen davon, dass er auf der Gehaltsliste von Starz steht und Bill Pullman ein guter Schauspieler ist? Rhys oder sonstwer hätte den gut und gerne im Keller einschließen können, und gut is.

Warum sind Jack und Esther in Schottland? Die Rockies oder Kanada wären zum Gesundpflegen genau so gut geeignet gewesen.

Die freundliche Spionin im CIA telefoniert laufend mit ihren Brötchengebern.. niemand merkt das?

Rex kommt auf Übersetzungsfehler... da müssen wirklich die von Satia angeführten Tropfen im Spiel gewesen sein! ;)

Die Folge hatte einige gute Elemente, aber auch diesmal gab es wieder etliche Längen, die straffer besser gewesen wären, wie der Plot um Gwen's Vater.

Was mich etwas frustriert hat: da wurde über 6 Folgen lang kaugummiähnlich ein Plot vorbereitet, mit ganz vielen Sachen, die kaum noch relevant für die Auflösung des Mircales sind... warum konnte man davon nicht etwas Zeit abzwackeln, um die jetzige Situation besser zu zeigen? Es sind zwei Monate vergangen, und eine Depression hat die Welt heimgesucht! Da muss unheimlich viel passiert sein... wo sind die 1001 Nachrichtensprecher, wenn man sie mal wirklich bräuchte??

Und last but not least: Die Verrohung der Gwen Cooper macht mir Sorgen. Sie war in den vorherigen Folgen schon ziemlich "HauDrauf"... mal ist das ganz witzig, wie seinerzeit im Flugzeug, aber es scheint zum Grundton geworden zu sein. Danes war keine unmittelbare Bedrohung, als sie ihn mit der Pfanne beinahe erschlagen hätte… die sie vorher noch ganz ruhig abgetrocknet hat! Das hat mich sehr befremdet.

Bewertung… hm… ich gebe 6,5 von 10. Sorry, mehr ist nicht drin… eingedenk der hohen Messlatte, die einst ein gewisser Russel T. gesetzt hat…


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 Betreff des Beitrags: Re: 4.09 The Gathering
BeitragVerfasst: Sa 3. Sep 2011, 12:51 
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Jack Harkness hat geschrieben:
Warum sind Jack und Esther in Schottland? Die Rockies oder Kanada wären zum Gesundpflegen genau so gut geeignet gewesen.
Ich vermute mal stark, weil Jack da hin wollte - und obendrein haben Gwen und Jack sich zwar ganz offensichtlich vorher noch nicht gesehen, aber ziemlich eindeutig wusste Gwen wo er ist, sonst hätte sie ihn nicht so schnell ranschaffen können, als Danes es verlangt. Das Team wollte also offenbar einfach nur näher beieinander sein. Wurde nicht sogar gesagt, dass Gwen und Rhys die Unterkunft besorgt hatten?

Jack Harkness hat geschrieben:
Die freundliche Spionin im CIA telefoniert laufend mit ihren Brötchengebern.. niemand merkt das?
Die telefonieren alle ständig - und mit Sicherheit ist IHRE Verbindung nochmal extra geschützt. Viel mehr geärgert hat mich, dass sie mal eben so das Handy von Rex orten konnte.

Jack Harkness hat geschrieben:
da wurde über 6 Folgen lang kaugummiähnlich ein Plot vorbereitet, mit ganz vielen Sachen, die kaum noch relevant für die Auflösung des Mircales sind... warum konnte man davon nicht etwas Zeit abzwackeln, um die jetzige Situation besser zu zeigen?
Das ist natürlich richtig - tut aber dieser einen einzelnen Folge keinen Abbruch, sondern zeigt lediglich, wieviel anders die vorherigen hätten sein können. Hier haben wir genau die Straffung, die wir uns für den Rest auch gewünscht hätten.

Jack Harkness hat geschrieben:
Und last but not least: Die Verrohung der Gwen Cooper macht mir Sorgen. Sie war in den vorherigen Folgen schon ziemlich "HauDrauf"... mal ist das ganz witzig, wie seinerzeit im Flugzeug, aber es scheint zum Grundton geworden zu sein. Danes war keine unmittelbare Bedrohung, als sie ihn mit der Pfanne beinahe erschlagen hätte… die sie vorher noch ganz ruhig abgetrocknet hat! Das hat mich sehr befremdet.
Das ist auf der einen Seite richtig auf der anderen Seite hatte er ihre Tochter bereits angefasst und sie hat die Kleine aus seinen Armen geholt. Wenn man dann noch bedenkt, wie sehr sie unter Strom steht ... außerdem hat Gwen auch vor der Staffel schon so einiges erlebt und ihr Instinkt die Familie zu schützen wird gerade extrem unter Druck gesetzt. Allein die Tatsache, dass ihr Vater jeden Moment gefunden werden kann usw... Ich glaube, dass Danes da nur etwas abbekommen hat, was unter normalen Umständen nie so ausgeartet wäre - was auch dadurch deutlich ist, dass ausgerechnet Rhys, der ja ansonsten selbst gerne mal Hand anlegen würde, dazwischen geht - selbst Rhys ist nicht mehr nach normalen Maßstäben zu messen. Ich sehe das als Ergebnis dessen, wo die beiden durch mußten.

Danes ist übrigens nur noch deswegen dabei, damit er nicht ausplaudern kann, was das Team herausgefunden hat ... ist ziemlich dünn das Eis dieses Plots, aber für mich gerade noch akzeptabel.

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 Betreff des Beitrags: Re: 4.09 The Gathering
BeitragVerfasst: Sa 3. Sep 2011, 13:41 
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Satia, Du versuchst mir Dinge zu erklären, die Du Dir so denkst, die aber aus der Folge heraus hätten erklärt werden müssen (wie Schottland), oder Du erklärst Sachen, die ich einfach anders sehe.
Wenn Du Gwen's Handlung als okay empfindest, dann ist das so... ich finde sie verstörend.
Danes muss dabei sein, damit er nicht plaudert.. nope, imho gibt es Keller und es gibt Retcon.
Und auch diese Folge als one-shot betrachtet hatte meiner Meinung nach nicht die Straffung, die ich gerne gehabt hätte (hatte das auch gesagt mit dem Hinweis auf den Vater-plot).

Let's agree to disagree, please! :kussi


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 Betreff des Beitrags: Re: 4.09 The Gathering
BeitragVerfasst: Sa 3. Sep 2011, 13:47 
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Huh!!! Da ist aber was ganz falsch rübergekommen, Jack.
Es tut mir total leid, wenn du irgendwas von meinen Zeilen als "deine Meinung ist falsch" angesehen hast. So war das überhaupt nicht gemeint.

Natürlich ist es so, dass ich mir die Dinge da so drehe, wie ich sie gerne hätte.
Und ich hab überhaupt kein Problem damit, dass du noch ganz viele Lücken, Fehler und mehr an der Folge auszusetzen hast. :knuddel

We can very much agree to disagree - ich wollte einfach nur über die Punkte ein bißchen diskutieren. Ich fand deine Einwände prima und sehe sie z.T. genauso, bei anderen emfpand ich es halt als nicht so schlimm - aber das heißt noch lange nicht, dass das jedem so gehen muss.

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 Betreff des Beitrags: Re: 4.09 The Gathering
BeitragVerfasst: Sa 3. Sep 2011, 14:05 
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WOW!

Im großen und ganzen kann ich mich Satia's Eiröffnungspost nur anschließen. Ich war jedenfalls total begeistert und konnte auch keine Plotlöcher erkennen.
Im Gegenteil, es wurde ja auch endlich erklärt, warum der eine Typ, der für den Phicorp-Manager in Shanghai tätih war, vom Dach gesprungen ist.

Jack Harkness hat geschrieben:
Oswald Danes z.B... warum nimmt man den mit, abgesehen davon, dass er auf der Gehaltsliste von Starz steht und Bill Pullman ein guter Schauspieler ist? Rhys oder sonstwer hätte den gut und gerne im Keller einschließen können, und gut is.


Nein. Es wurde ja ausdrücklich gesagt, Rhys hätte ihn umgebracht, sobald er mit ihm allein gewesen wäre. Und Gwen war nicht bereit, ihren Mann zum Mörder werden zu lassen

Bleibt, die Frage, was das Blessing ist. Mh, es war rot, oder? Und Jack's Blut spielt eine Rolle. Erst dachte ich ja, es sei das angesammelte Blut, das Jack im Laufe der Jahre verloren hat, als er immer mal wieder "gestorben" ist, aber so vile Blut kann er ja gar nicht verloren haben. ... Allerdings könnte es sich ja durch irgendwelche Einflüsse vermehrt haben ...

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 Betreff des Beitrags: Re: 4.09 The Gathering
BeitragVerfasst: Sa 3. Sep 2011, 14:14 
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Ich finde, die Messlatte ist zu hoch angesetzt. Selbst Children of Earth war weder frei von Plotlöchern noch von Längen. Und die ersten beiden Staffeln hatten eine Menge wahrhaft unterirdischer Folgen. Ich weiß nicht genau, worauf da jetzt gewartet wird; ich persönlich fand die Folge extrem spannend, es gab noch ein paar Enthüllungen mehr, die CIA-Leute haben sich endlich nicht mehr wie die letzten Trottel aufgeführt, und die Fäden laufen (in meinen Augen) vernünftig zusammen. Klar gibt´s hier und da Schwächen - aber die hatte das "Original" auch. Und nicht zuletzt haben wir es doch auch gerade deswegen geliebt.

Ich finde gut, dass die Entwicklungen der letzten zwei Monate in die Dialoge zwischen den Charakteren eingebunden und eben endlich mal nicht per Holzhammer über die Nachrichtensprecher weitergegeben wurden. Und endlich ist das Team wieder gemeinsam auf britischem Boden unterwegs - was wir doch die ganze Zeit wollten. Gwens Action-Mode erklärt sich alleine schon aus der CoE-Geschichte und passt für mich perfekt zu einer jungen Mutter mit den Mitteln und Möglichkeiten, die Gwen hat. Warum soll sie einfach nur zu allem ja und Amen sagen? Sie hat die Schnauze voll und war darüber hinaus immer schon sehr actionlastig. Und das Blessing stellt sich als etwas ganz und gar Faszinierendes heraus; es ist nicht einfach nur ein blödes Energiefeld oder ein Muppet-Alien in 'nem Tank.

Einzig Danes finde ich nach wie vor bescheuert. Aber das kann mir die Folge nicht vermiesen.

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 Betreff des Beitrags: Re: 4.09 The Gathering
BeitragVerfasst: Sa 3. Sep 2011, 14:22 
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Also ich habe fast die ganze Zeit mit großen Fragezeichen in den Augen da gesessen und Mühe gehabt, Schritt zu halten. Da kommt irgendwie so viel auf einmal. Selbst mit Hilfe der Untertitel musste ich ab und zu eine Pause machen und in Ruhe nachlesen.

Jack Harkness hat geschrieben:
Oswald Danes z.B... warum nimmt man den mit, abgesehen davon, dass er auf der Gehaltsliste von Starz steht und Bill Pullman ein guter Schauspieler ist? Rhys oder sonstwer hätte den gut und gerne im Keller einschließen können, und gut is.

Es wird gesagt, dass Rhys ihn sonst umbringen würde. Etwas, das mir nicht so richtig gepasst hat, muss ich sagen. Dass er gar so ausrastet. Man kann Gwens Pfannengeschwenke vielleicht noch mit dem Schock und dem unmittelbaren Adrenalin erklären, aber stundenlange kaltblütige Todesdrohungen von Rhys?

Zitat:
Warum sind Jack und Esther in Schottland? Die Rockies oder Kanada wären zum Gesundpflegen genau so gut geeignet gewesen.

Die fliegen wirklich eine ganze Menge hin und her in dieser Staffel, nicht? Schwerverletzt und undercover - und alles kein Problem. Nicht mal ansatzweise. Und nichts davon bekommen wir zu sehen, das wird in einem Nebensatz abgehandelt.

Zitat:
Es sind zwei Monate vergangen, und eine Depression hat die Welt heimgesucht! Da muss unheimlich viel passiert sein... wo sind die 1001 Nachrichtensprecher, wenn man sie mal wirklich bräuchte??

Ich hab mich regelrecht betrogen gefühlt! Einfach so ein lapidares "2 Monate später" wo man seit letzter Woche an den Nägeln kaut und wissen will, ob und wie Jack überlebt - nichts! All die Spekulationen, dass das Sitzen auf Angelos Bett oder vielleicht auch das Teil, das er aus der Maschine hat mitgehen lassen, ihm irgendwie dabei hilft... wo ist das eigentlich geblieben?

Und warum schleppt Esther Jacks Blut durch die Gegend? Und warum zapft sie ihm überhaupt welches ab? Im Trailer dachte ich noch, das wären Blutkonserven, die sie ihm GIBT...

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 Betreff des Beitrags: Re: 4.09 The Gathering
BeitragVerfasst: Sa 3. Sep 2011, 15:16 
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Heute sahen sie: "Torchwood or How A Racing Blood Drop Showed Us The Blessing"

Ernsthaft, Leute?? :roll:

Ich fand die Folge genauso schlecht wie die letzte. Warum gibt man Danes nicht einfach Retcon, nachdem es vorher bei dem anderen Agenten der Gwen und ihre Familie überwacht hat schon so schön in Szene gesetzt wurde?!

Esthers Wechsel innerhalb einer Minute von "der Name den uns Danes genannt hat ist Schrott" zu "naja, da könnte was dran sein, ich google das mal" war mir zu abrupt. In dem Moment wollte ich sie einfach nur schütteln. Oder alternativ ein lautes "Dohhh!" in ihr Gesicht rufen! Ich glaube aber Esther hat es sich mit mir generell verscherzt: ständig schwankt sie zwischen unsicherem Welpen der keine drei Schritte tapsen kann ohne was falsch zu machen und selbstbewusster CIA-Agentin. Das ist doch inkonsequent geschrieben...

Das Blessing ist... eine Erdspalte in die Luft gesaugt wird? Nicht wirklich. Oder doch? Eine riesengroße Spalte quer durch den Planeten und kein einziger Geologe merkt was? Ne, sorry, da hätte viel viel mehr Alienfeeling rüberkommen müssen, damit ich das denen abnehme... Das bisschen Gerede von der blonden Frau von wegen "das blessing wirkt auf jeden anders" und Jillians Mimik beim Anblick haben für mich da nicht gereicht.

Neee. Ich bin ehrlich enttäuscht. Die ganze Staffel hat sich hingezogen und das Gucken fühlte sich wie Laufen in Treibsand an. Man wusste nie ob es jetzt bald den ersehnten Rettungsring gibt und wir endlich wieder festen Boden unter den Füßen kriegen oder nicht. Jetzt laufen endlich (!!!) die ersten Fäden zusammen und statt einer großen politischen Verschwörung die Jacks Blut beinhaltet (danach sah es schließlich die letzten 2-3 Folgen aus, nicht?) dreht sich jetzt auf einmal alles um ein Loch durch den Planeten?!

Meine Enttäuschung hat nichts damit zu tun, dass die Messlatte zu hoch liegt. Denn ich persönlich fand CoE eben nicht mal sooooo spitzenmäßig. Es war toll anzuschauen, klar, aber mir sind die trashigen Folgen von Staffel 1 und 2 um Längen lieber. (Wenn es da plotholes gab war das nicht so gravierend, da es keinen übergreifenden story arc gab!) Diese vierte Staffel ist weder noch: weder reiner SciFi-Trash, noch politisches Drama mit Aliens. Was ich damit meine: der Grundtenor schwankt laufend und die komplette Staffel ist deshalb weder Fisch noch Fleisch. Das ist unglaublich schade, denn es trübt das positive Gefühl, dass die 2-3 guten Folgen die bisher liefen hinterlassen haben und lässt die ganze Staffel in einem noch schlechteren Licht erscheinen, als sie es eh schon, dadurch dass es nur so wenige gute Einzelfolgen gab, tut. Schade.

Achja, Gwens Agression gegenüber Danes konnte ich nachvollziehen, aber Rhys war mir in der Hinsicht auch etwas zu extrem. Vor allem weil er so lange so rasend war.


***

Mein persönliches Highlight: Gwens Spruch zu Jacks Blut: "This is your blood? No wonder it's killing you!" *ggg*

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 Betreff des Beitrags: Re: 4.09 The Gathering
BeitragVerfasst: Sa 3. Sep 2011, 17:59 
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Ich fand die Folge im Großen und Ganzen nicht so schlecht.

In einen Artikel nach den ersten 2 oder 3 Folgen habe ich gelesen, dass man total das Zeitgefühl verliert. Und das war negativ gemeint. Dem Artikel stimme ich voll und ganz zu. Die springen - ich weiß nicht wie oft und wann - um Tage, Wochen, Monate und Jahre. Die Rückblende war ja ok ... aber plötzlich sind Wochen vergangen. Das finde ich echt verwirrend und schade. Das hat keinen Zusammenhang mehr. :zetern

Bei so langen Folgen/Story-Bögen muss man damit rechnen, dass bestimmte Fäden einfach fallen gelassen werden.

Gwen ist mir auch zu brutal. Das ginge auch ein bisschen "leiser". Rhys denkt als Vater von einem Mädchen. Da kann ich ihn teilweise verstehen. Die Szenen zeigen sein Potential. Aber das er Danes ohne Gewissen töten würde, das ist nicht Rhys! :zetern
Klasse war wirklich, als Rhys auf dem Sofa das Gespräch verfolgt und auf dem Luftball-Globus die beiden Städte antippt. So großartig.

Na, und das Jack und Esther sich in Schottland verstecken ... HALLO!!! Ist ja schön für uns, dass es Schottland ist. Aber mit einer schweren Schussverletzung nach Europa schmuggeln ... wohlmöglich auf einen Schiff !!! :mauer

Ob das Loch am anderen Ende der Erdspalte auch rot ist und alle Partikel in sich hineinzieht oder dreht es sich darum ??? Und wie kann es damit zu tun haben, dass plötzlich alle Sterblichen nicht sterben können ??? Also wissen will ich es schon und bitte eine gute Erklärung nach dann 9 Folgen durchhaltens.

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 Betreff des Beitrags: Re: 4.09 The Gathering
BeitragVerfasst: Sa 3. Sep 2011, 18:54 
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Mir hat's gefallen. Das meiste ist ja schon gesagt worden.

Nur noch meine 2 cents zu Danes: Den nehmen sie mMn nicht mit, weil sie glauben, Rhys könnte ihn kategorisieren, sondern weil sie hoffen, dass da noch mehr in seinem Hirn ist, das ihnen helfen könnte. Eventuell sogar etwas, von dem er selber nichts ahnt.

Beim Blessing dachte ich, das sieht aus wie ein Blutgefäß, durch das die Blutkörperchen flitzen.

Und jetzt bin ich gespannt, wie Angelo und sein Null-Feld in die Auflösung der Geschichte passen.

- Übrigens, ich hab in der Folge 3 mal auf die Uhr geschaut. ANders als bei anderen Leuten hier ist das bei mir ein gutes Zeichen. Ich schau immer, ob die Folge eh noch nicht bald aus ist, weil ich noch mehr davon will. :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: 4.09 The Gathering
BeitragVerfasst: Sa 3. Sep 2011, 18:58 
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Ich schlisse mich den
Zitat:
Also ich habe fast die ganze Zeit mit großen Fragezeichen in den Augen da gesessen und Mühe gehabt, Schritt zu halten. Da kommt irgendwie so viel auf einmal
heute an ich finde man hat voll gemerkt das sich die Staffel zum ende hin bewegt und ein wurde mit mal so viel Information um die Ohren gehauen das man am ende nur dachte What ? wie war das .....?
Zitat:
Und jetzt bin ich gespannt, wie Angelo und sein Null-Feld in die Auflösung der Geschichte passen
Ja auf das habe ich eigentlich diese folge gewarte ne Erklärung -..Naja mal gucken was naechste folge kommt ..

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 Betreff des Beitrags: Re: 4.09 The Gathering
BeitragVerfasst: Sa 3. Sep 2011, 20:55 
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Zur Auflösung des Cliffhangers von voriger Woche wollte ich noich sagen, das war irgendwie eine nette Referenz an die Classic Who-Folge "The Romans"

Oh, und ich beginne wirklich Oswald zu mögen. Wie er so immer versucht, das beste aus der Situation zu machen, sein Überlebenspotential. Er versucht ja aich wirklich, neu anzufangen, aber man lässt ihn halt nicht

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 Betreff des Beitrags: Re: 4.09 The Gathering
BeitragVerfasst: Sa 3. Sep 2011, 22:48 
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Was meinst du denn mit "Referenz an 'The Romans'"?

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 Betreff des Beitrags: Re: 4.09 The Gathering
BeitragVerfasst: So 4. Sep 2011, 00:46 
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Nach Folge 7 hatte ich tatsächlich noch einmal Hoffnungen gehegt, aber mittlerweile bin ich einfach nur noch enttäuscht. Und ehrlich gesagt habe ich auch keine Lust mehr, mir die Folgen schönzureden. Natürlich werde ich das Finale noch schauen, weil ich die Auflösung wissen will, aber ich befürchte, dass auch das in einer ziemlichen Enttäuschung enden wird.

Als auf meinem Bildschirm "2 months later" auftauchte, hab' ich mich vollkommen verar***t gefühlt. Generell hab' ich keine Ahnung, wie viel Zeit jetzt überhaupt seit dem Miracle vergangen ist, das hätte man vielleicht mal klarstellen können.

Esther ist also mit einem schwerstverletzten Jack quer über den Atlantik geflogen, ohne von irgendwem behelligt zu werden. Ja, klar.

Rex erscheint zum ersten Mal wie ein richtiger CIA-Agent - bis zum Ende, als er für eine Undercover-Mission seinen eigenen Namen benützt. Wieso hat überhaupt Rex plötzlich den Koffer mit den Blutkonserven nach Argentinien gebracht, wo den doch eigentlich Esther bei sich hatte? Und wenn sich das Team schon aufteilt, wäre es nicht besser gewesen, die Blutkonserven ebenfalls aufzuteilen? Jack sieht ja nicht so aus, als könnte hm Gwen noch mal eine solche Menge Blut abzapfen, wenn sie es als "Waffe" (wie auch immer das aussehen soll) braucht. Und außerdem kann man es gut als Kompass verwenden.

Was Gwen anbelangt - den ersten Schlag mit der Bratpfanne konnte ich noch verstehen, danach hat man es übertrieben. Und dass man Rhys plötzlich so hinstellt, als würde er tatsächlich Oswald kaltblütig töten / "kategorisieren" gefällt mir auch nicht. Und schon gar nicht will ich glauben, dass Gwen ihm das zutrauen würde. Wie gesagt hätte man das Dilemma außerdem ganz einfach lösen können, indem man Oswald Retcon einflößt und ihn dann auf die Straße setzt. Wenn man Retcon nicht wenige Minuten vorher wieder ins Spiel gebracht hätte, hätte man ja argumentieren können, dass sie keines haben, aber so ist es nur ein weiteres gewaltiges Logikloch.

Oswald selber ist eigentlich ein einziges Logikloch und ich frage mich, ob wir überhaupt noch erfahren werden, was Phicorp eigentlich mit ihm wollte. Denn offenbar ging es ja in Wirklichkeit um Jilly (die ich in dieser Folge das erste Mal gut fand, vor allem auch gut gespielt). Dann erklärt Oswald die ganze Menschheit zu Engeln und hat Millionen Anhänger, nur um dann zwei Folgen lang gar nicht aufzutauchen und danach plötzlich zum meistgesuchten Menschen zu werden.

Das Null-Field wird einfach gar nicht mehr erwähnt ...

Und die drei Familien / Phicorp / wer-auch-immer haben also einen Tunnel durch die Erde gebohrt (oder vielleicht war der auch schon immer da, hat nur keiner gemerkt) ... wenn die Staffel insgesamt toll gewesen wäre, hätte ich das wohl sogar akzeptiert, aber so ist es einfach nur eine weitere Ungereimtheit.

Ich glaube nicht mehr an eine befriedigende Auflösung nächste Woche.


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 Betreff des Beitrags: Re: 4.09 The Gathering
BeitragVerfasst: So 4. Sep 2011, 08:15 
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Ginover hat geschrieben:
Was meinst du denn mit "Referenz an 'The Romans'"?


Am Ende von "The Rescue" stürzt die Tardis in einen Abgrund - "The Romans" beginnt einen Monat später und der Doctor, Ian, Barbara und Vicki genießen das Leben in einer römischen Villa.
Der Cliffhanger wurde genauso "augfelöst" wie in der aktuellen TW-Folge.

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 Betreff des Beitrags: Re: 4.09 The Gathering
BeitragVerfasst: So 4. Sep 2011, 08:29 
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Herr Duck hat geschrieben:
Am Ende von "The Rescue" stürzt die Tardis in einen Abgrund - "The Romans" beginnt einen Monat später und der Doctor, Ian, Barbara und Vicki genießen das Leben in einer römischen Villa.
Der Cliffhanger wurde genauso "augfelöst" wie in der aktuellen TW-Folge.

Also das finde ich aber ziemlich billig! Es würde die Theorie im anderen Thread unterstreichen, dass jeder Autor nur seine Folge sieht und nicht drauf achtet, was die anderen machen. Man braucht Jack in Schottland, also wird er mal eben nach Schottland verfrachtet.

Verfrachtet ist übrigens ein gutes Wort - Beefie hat vielleicht recht und er ist gar nicht geflogen, sondern mehrere Wochen auf einem Schiff gefahren! Sie haben ja nur was von "einschmuggeln" erzählt, aber nicht genau wie.

Nee, damit gebe ich mich nicht zufrieden. Da werden die Fanfictionschreiber aber ordentlich Arbeit kriegen. Ich will immer noch wissen, warum er dieses Teil von Angelos Maschine mitgenommen hat, was er damit vorhat und ob es ihm beim Überleben geholfen hat, obwohl Esther im Auto nicht mal versucht hat, seinen Blutverlust zu stoppen... oder hatten wir von Anfang an recht und Jack ist gar nicht sterblich, sondern wie alle anderen auch, dass er eben einfach nicht sterben kann? Sonst überlebt man doch nicht einfach so einen Bauchschuss, ohne jegliche medizinische Unterstützung?

Wenn ein Fanfictionschreiber absichtlich so schlecht und zerstückelt schreibt, nennt man das Crackfic...

Und ich stimme Katha zu, einen Rhys als kaltblütigen Mörder möchte ich auch nicht sehen. Ich finde, dass man sich trotz allem nie auf das Niveau von Mördern herablassen soll. Denn das ist Selbstjustiz und dann sind wir keinen Deut besser.

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 Betreff des Beitrags: Re: 4.09 The Gathering
BeitragVerfasst: So 4. Sep 2011, 08:45 
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Natürlich sehen wir Rhys alle nicht als Mörder - ich denke, dass auch Gwen das nicht tut.
Jeder von uns hat schonmal ausgesprochen "ich bring ihn/sie um" ... klar wiederholt Rhys es hier mehrfach und man kann auch annehmen, dass ihm das deutlich ernster ist, als uns, wenn wir das so daher sagen - er meint das in diesen Augenblicken wirklich so - ABER ... ich glaube nicht, dass Gwen Angst hat, dass ihr Rhys plötzlich zum potentiellen Mörder geworden ist. Ich denke viel eher, dass sie zum einen mitbekommen hat, dass Oswald das unheilige Talent hat, die Leute um sich herum gegen sich aufzubringen und dass es zum anderen dadurch für Rhys absolut unerträglich wäre, ihn da zu haben - auch glaube ich, dass es Gwen keinesfalls Recht wäre, wenn Oswald in der Nähe ihrer Tochter ist (auch wenn die selbst Pädophile in der Regel nicht auf Babies stehen - es reicht aber vermutlich der Gedanke daran, dass er sie anfassen könnte).
Also wird Oswald eingepackt und mitgenommen.

Das Redcon würde nur die Informationen der unmittelbaren Vergangenheit löschen, Oswald wüsste vermutlich immer noch, wo er Gwen findet, was er über sie weiß und dass sie Kontakt zu Jack hat. (obwohl ich mich daran zu erinnern glaube, dass es in der ersten Staffel von TW damals mal hieß, dass mit Hilfe von Retcon bei Mitarbeitern die gekündigt haben, die Erinnerung an die komplette TW-Zeit gelöscht wird... oder? Das würde meine Theorie hier zunichte machen)

Das erklärt allerdings nicht, warum sie ihn nicht einfach mit einem Paket Wasser und ein paar Nahrungsmitteln irgendwo in einem (weit von Rhys und dem Kind entfernten) Keller verbarrikadieren und dann alleine losfahren.
Ich glaube nicht, dass Gwen Rhys für einen Mörder hält - aber es ist trotzdem unlogisch, dass sie Oswald deshalb mitnehmen.

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 Betreff des Beitrags: Re: 4.09 The Gathering
BeitragVerfasst: So 4. Sep 2011, 09:12 
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Danke Herr Duck fürs Erklären! :knuddel

Also mich hat das mit den "2 months later" auch gestört. Es wurde auch nicht besser dadurch dass später erklärt wurde wie er ins Land kam (durch Gwens Hilfe, richtig?), denn mir hat sich der Grund warum sie in Schottland sein müssen nicht erschlossen.

Eine weitere Kleinigkeit, die mir auch noch negativ aufgefallen ist und die Katha ebenfalls schon angesprochen hat: Rex verwendet seinen eigenen Namen um nach Argentinien zu fliegen. Und natürlich taucht sein Name dann auf dem Monitor auf! Was ist der Zweck einer super-duper-geheimen Undercover-Mission wenn es jeder aufm Bildschirm lesen kann? Da hat die Wirkung der von Satia erwähnten Intelligenzpillen wohl nachgelassen. ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: 4.09 The Gathering
BeitragVerfasst: So 4. Sep 2011, 10:46 
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Kurz und Bündig ... mir hat die Folge wieder gut gefallen.
Hatte auch überlegt, wie Jack nach Schottland kam? Und was könnte zwei Monate dauern, bis man am Ziel ist? Fliegen konnten sie mit seiner Schussverletzung nicht ... hatten sie seinen Vortex-Manipulator verwendet? Oder waren sie ganz profan mit einem Schiff unterwegs?
Wenn jemand schimpft ... die werden ja steckbrieflich gesucht ... meine Antwort ...
Money makes the world go around :mrgreen:

Wie die Familie Cooper - Williams versuchen Gwens Vater zu verstecken, mit der Hoffnung auf eine gesundheitliche Besserung. Kann ich nachvollziehen. Dass Gwen mit einem Wagen - der arme BMW - in eine Apotheke einbricht, um Medikamente abzugreifen. Warum hatte die Guteste nicht einfach die Wollmütze draufgelassen?

Also ich hätte Oswald Danes auch meine gusseieserne Kasserole um die Ohren gepfeffert, wenner meiner 'Kurzen' zu nahe gekommen wäre.
Dass Rhys seine Kinderstube vergisst, und auf Danes eindrischt, hat mir im ersten Moment etwas amüsiert, und dann erschreckt.

Wie Jack meint, Sterblichkeit tut ganz schön weh ... tja, ist halt so. Seine alten Kontakte konnte er wieder anzapfen, damit er Gwen und Oswald unbemerkt nach China reisen können.
Jack war wieder in Bestform. Die Chemie zwischen ihm und Esther gefällt mir sehr gut. Vielleicht geht da was??? Ich mag die Rolle der Esther - und würd mich freuen, wenn sie in der nächsten Staffel dabe wäre.

Rex ist einfach doof, oder genial. Entweder er kann sich seinen Undercover - Namen nicht merken, oder das "ich benutze meinen eigenen Namen" war ein Ablenkungsmanöver ... kann ja alles sein.
Der CIA - Chef gefällt mir. Raucht, hat ne Schnodderschnauze, wies im Buche steht. Hach, vielleicht kann in ja Jack für Torchwood rekrutieren ;)

Mir hat die Staffel bisher gefallen. Es waren starke Episoden und nicht ganz so starke Episoden dabei. Und es war auch klar, dass diese Staffel TW ganz anders sein würde, als die drei vorherigen. Das neue Publikum musste angefüttert werden - viel musste erklärt werden. Auch warum die heilige Kuh der Amerikaner (CIA) im Tal der Ahnungslosen wandelt, und nicht den Stein der Weisen in Händen hält - das benötigt Zeit.

Ich hatte es geschafft, die drei vorherigen Staffeln im Kopf nicht mitlaufen zu lassen. Und diese Taktik hat sich gelohnt. Kein Versuch zu vergleichen, wie war das mit den letzten drei Staffeln. DANN ist TW ganz großes Kino - jedenfalls für mich. Mich interessieren die einzelnen Logiklöcher so groß wie der Riss durch Cardiff kein Stück. Es ist Sy-FY und keine Dokuentation :mrgreen:
Zwei Jahre habe ich auf die neue Staffel gewartet - und ich hoffe auf eine Staffel 5 und vielleicht Staffel 6. :grinser :jiggle

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 Betreff des Beitrags: Re: 4.09 The Gathering
BeitragVerfasst: So 4. Sep 2011, 11:38 
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Am Anfang hab ich mich ja gefragt, wie man auf die verrückte Idee kommen kann, zwei Episoden vor Schluss so einen Sprung von zwei Monaten zu machen.
Aber dann hat es der Show doch sehr gut getan. Ich hätte mir dennoch gewünscht, der Sprung wre früher passiert, um so mehr von der Post-Miracle-Welt zu sehen.

Das Blessing sieht ja schräg aus und geht also einmal quer durch die Welt. Gut, dass sich das nicht mit den Racnos in die Quere gekommen ist :mrgreen:

Ich habe jetzt nur eine Befürchtung... Es ist recht auffällig, dass das Team getrennt ist und auf beiden Seiten Jack Blut ist. Einmal im Koffer, einmal in Jack... hoffentlich muss er nicht in das Ding reinspringen...

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 Betreff des Beitrags: Re: 4.09 The Gathering
BeitragVerfasst: So 4. Sep 2011, 13:49 
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Mich hat die Sache mit Rex' Namen nicht gestört (im Gegensatz zu so manch anderen Dingen, die Rex getan hat), weil ich mir das so erklärt habe: Auch wenn Rex unter falschem Namen fliegt, scheint das bei der CIA auf. Und die weiß ja, wer Mick Undercover ist, weil sie für ihn Papiere ausstellen mussten. - Mit Rex' Foto drin. Außerdem hat er ja gesagt: Es ging nicht anders (wohl wegen der Zeit, so ganz hab ich da nicht aufgepasst), sobald jemand nachforscht, ist es aus. Und diese CIA-Tante forscht halt nach. Weil sie weiß ja, dass Rex auf einer heißen Fährte ist.

Wenn Rex - ihr unmittelbarer Feind - plötzlich nicht wie jeden Morgen im Büro auftaucht, schaut sie natürlich nach, wo er denn sein könnte. Alles andere hätte mich schwer enttäuscht.

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 Betreff des Beitrags: Re: 4.09 The Gathering
BeitragVerfasst: So 4. Sep 2011, 21:36 
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Satia hat geschrieben:
Das Redcon würde nur die Informationen der unmittelbaren Vergangenheit löschen, Oswald wüsste vermutlich immer noch, wo er Gwen findet, was er über sie weiß und dass sie Kontakt zu Jack hat. (obwohl ich mich daran zu erinnern glaube, dass es in der ersten Staffel von TW damals mal hieß, dass mit Hilfe von Retcon bei Mitarbeitern die gekündigt haben, die Erinnerung an die komplette TW-Zeit gelöscht wird... oder? Das würde meine Theorie hier zunichte machen)


Das stimmt, Satia. Es gibt sogar noch einige Stellen, wo angedeutet wird, dass das Retcon ganz individuell zusammengestellt werden kann, genau der Zeitspanne angepasst, die vergessen werden soll (bei der Folge "Adam" z.B. waren es nur die beiden Tage, die Adam im Team war).

Leute, ich habe die Folge noch nicht gesehen und nach euren Posts inzwischen echt Angst davor. :shock:
Ich bin ja sowieso schon enttäuscht von dieser Staffel und eure Kommentare machen mir nicht viel Hoffnung, dass es nun besser geworden ist. :mauer
Da können mich die gelegentlichen positiven Posts auch nicht aufheitern. Natürlich werde ich sie mir doch ansehen, aber nur, weil ich wissen will, wie es ausgeht. Aber meine Erwartungen sind inzwischen auf Null gesunken. Eigentlich schon unter Null, wenn das ginge :flennen

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 Betreff des Beitrags: Re: 4.09 The Gathering
BeitragVerfasst: Fr 9. Sep 2011, 13:01 
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Ha, gerade noch rechtzeitig geschafft die fehlenden drei Folgen vorm Finale zu gucken :cool So schön Urlaub ja ist, aber als Serienjunkie hat man echt ein Problem hinterher :mrgreen:

Ich hatte jetzt zu den letzten Folgen nix geschrieben, weil die Threads schon so lang waren. Nur kurz, ich fand die Story um Angelo etwas zu lang, auch wenn es natürlich nett war einen nackten Jack zu sehen :sabber Und ja, am Ende hat das ganze ja auch einen Sinn. Ach ja, und es gab mal ein Alien zu sehen :mrgreen: Also ansich fand ich die Folge gut.
Die danach fand ich sehr langatmig, obwohl ich den Darsteller (dessen Name mir jetzt nicht einfällt, neuer Boss von Rex, der qualmt) sehr genial finde, kenne den auch aus anderen Serien.

Diese Folge fand ich zwar ganz interessant, aber auch mich hat es sehr verwundert, dass sowohl Jack als auch Danes von der USA unbemerkt nach UK gekommen sind.
Die Geschichte um Gwens Vater war mir ein bisschen zu heftig. Die Nummer als Gwen ihn gerettet hatte vor ein paar Folgen war ja schon bedrückend, aber dass jetzt regelrecht Jagd auf Catagory 1 Personen gemacht wird, nee, dass wäre jetzt nicht nötig gewesen.
Und von "The Blessing" war ich auch etwas enttäuscht. Darauf hat man jetzt 9 Folgen lang warten müssen?

Na ja, mal gucken, wie dann so das Finale wird.

Ach ja, dafür das immer betont wird, dass Jack ja nach allen Seiten offen ist, also nicht nur Männer, sondern auch Frauen und Aliens liebt, sieht man ihn immer nur noch mit Männern. Wollte John nicht mit einer Frau eine heiße Szene spielen oder wollten das die Macher nicht?

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I love the new Sci-Fi show "10.000 days"!! The first 6 episodes are online on http://10kdays.tv/


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